Popart an der Fassade statt im Museum

6. Aug 2014, in Fassadendesign

Auf einem Grundstück an der Badenerstrasse im Zentrum von Zürich entwarf das ortsansässige Architekturbüro Camenzind Evolution eine Eckbebauung mit 46 Maisonette- und Etagenwohnungen in drei unterschiedlichen Varianten bei gleichbleibendem Grundriss. Eine schimmernde Außenfassade und leicht gekippte, metallische Fensterrahmen prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes.

 

Nahe des Letzigrund-Stadions im Zentrum von Zürich entstand ein achtgeschossiger Neubau mit Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen. Das Erdgeschoss des Gebäudes wird als Gewerbefläche genutzt. Eine spezielle Beschichtung in verschiedenen Beigenuancen verleiht der Fassade eine metallisch wirkende Optik. Zusätzlich wird die auffallende Hülle durch vorgesetzte, eloxierte Aluminium-Fensterrahmen betont. Diese schmücken die zahlreichen Öffnungen, die für ausreichend Tageslicht in den schlicht gehaltenen Laubengängen aus Sichtbeton sorgen. Einen Gegenpol zur Straßenansicht bildet die Südfassade zum Innenhof. Sie öffnet sich mit geschosshohen Verglasungen sowie unterschiedlich farbigen Terrassen und Balkonen – eine Popart-Fassade, wenn man so will. Die künftigen Bewohner haben die Möglichkeit, zwischen drei prägnanten Gestaltungskonzepten – von poppig bis klassisch – bei gleichem lockerem Zuschnitt zu wählen. In den unteren Räumlichkeiten der Maisonettewohnungen liegt die offen gestaltete Küche mit angrenzendem Wohn- und Essbereich. Eine einläufige Treppe führt in das großzügige Galeriegeschoss, auf dem sich das Bade- und Schlafzimmer befinden.

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Homepage Architekturbüro Camenzind Evolution

 

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