Architektur hautnah

13. Sep 2013, in Veranstaltung

David Driesen und Tom Verschueren

David Driesen und Tom Verschueren (rechts) Foto: Frederik Vercruysse

Koryphäen, Newcomer und Geheimtipps: Bei der November Reihe in Graz und Stuttgart beziehen ganz unterschiedliche Architekten „Positionen zur zeitgenössischen Architektur“. Das abwechslungsreiche Programm verspricht acht spannende Vorträge zu aktuellen Projekten der Referenten und Entwicklungen in der internationalen Architekturszene.

Ein erster Blick auf die eingeladenen Architekten macht schon jetzt Lust auf die Vortragsreihe in Graz und Stuttgart. Die genauen Daten zu den einzelnen Referenten und Vortragsorten werden wir in den kommenden Wochen auf diesem Blog kommunizieren. Aber hier zunächst einmal die Liste der Architekten, die bei der diesjährigen November Reihe dabei sein werden.

 

Alexander Schwarz: Seit 1996 arbeitet er für den britischen Architekten David Chipperfield, zu Beginn zunächst noch in London und ab 1998 dann in Berlin. Seit 2011 ist Schwarz Partner des Berliner Büros. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen der Umbau des Neuen Museums Berlin, die James Simon Gallerie Berlin und das Museum Folkwang in Essen. (20. November, 19 Uhr, Stuttgart)

 

David Adjaye: Aufgewachsen in  Kairo und Saudi-Arabien, studierte David Adjaye in London Architektur, bevor er 1994 gemeinsam mit William Russel das Büro Adjaye und Russel gründete. Seit 2000 geht er mit seinem Büro  eigene Wege, war 2006 mit dem Whitechapel Idea Store für den Stirling-Prize nominiert und entwarf 2002 das Nobel-Zentrum in Oslo. (27. November, 19 Uhr, Stuttgart)

 

Felix Claus: 1956 in Arnheim geboren studierte er bis 1987 Architektur in Delft. Seit 1988 arbeitet Claus zusammen mit Kees Kaan in dem gemeinsam gegründeten Büro Claus en Kaan in Amsterdam. Das Büro steht für geschicktes, kostengünstiges Bauen, das mit modernen Formen arbeitet. Felix Claus arbeitet auch als Gastdozent am Berlage-Institut der Technischen Universität Delft und an der Amsterdam Academy of Architecture. (25. November, 19.30 Uhr, Graz)

 

Go Hasegawa: Der  1980 in Saitama, Japan, geborene Architekt und Fotograf gründete 2005 sein eigenes Architekturbüro „Go Hasegawa & Associates“. In seinen Arbeiten betont der Japaner immer wieder die vielfältigen Beziehungen zwischen Gebäuden und ihrer unmittelbaren Umgebung.  Seine Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet, insbesondere sein „Haus im Wald“ sorgte für Aufsehen. (4. November, 19.30 Uhr, Graz)

 

Johannes Kuehn: Im Jahr 2001 gründete der Architekt gemeinsam mit Wilfried Kuehn und Simona Malvezzi das Architekturbüro Kuehn Malvezzi in Berlin. Museen- und Ausstellungsdesign gehört zu den Hauptthemen ihrer Arbeit. Besonders viel Aufmerksamkeit brachte ihnen die Erweiterung des Hamburger Bahnhof-Museums für Gegenwart in Berlin ein. (13. November, 19 Uhr Stuttgart)

 

Jordi Badia: Geboren 1961 in Barcelona, studierte Badia bis 1989 Architektur an der Architektenschule in Barcelona, an der Polytechnischen Universität von Katalonien und am Architektur Institut von Katalonien. 1994 gründete er in Barcelona mit BAAS sein eigenes Studio. (18. November, 19.30 Uhr, Graz)

 

Spela Videcnik: 1971 in Slowenien  geboren, studierte Videcnik Architektur an der Architektenschule in Ljubljana. 1998 gründete sie mit ihrem Kollegen Rok Oman das Architekturbüro „Ofis Arhitekti“ in Ljubljana. Mit ihren expressiven Entwürfen machen Ofis Arhitekti zunehmend auch international von sich reden. (11. November, 19.30 Uhr, Graz)

 

Tom Verschueren: Der Niederländer, Jahrgang 1970, schloss 1993 sein Architekturstudium an der Universität von Antwerpen ab. 1997 gründete er gemeinsam mit seinem Freund David Driesen das Architekturbüro dmvA, was so viel heißt wie „door middel van Architectuur“. Mit ihren Entwürfen waren sie bereits bei zahlreichen internationalen Preisverleihungen nominiert. (6. November, 19 Uhr, Stuttgart)

 

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Sto-Stiftung zu finden.

 

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