Naturstein-Fassade im Weinberg

3. Mrz 2016, in Stein

Der Thurgau ist in der Schweiz nicht zuletzt für seine Äpfel bekannt. In einigen Teilen des Ostschweizer Kantons wächst aber auch der Wein vorzüglich. Auf einem ehemaligen Weinberg bei Weinfelden ist eine Komposition über vier Geschossse entstanden, die der Neigung des Hangs folgend terrassiert ist und den Bewohnern vielfältige Räume für jede Jahreszeit bietet. Insbesondere im Sommer heizt sich das großzügige mit einer Naturstein-Fassade ausgestattete Haus wenig auf und bietet angenehme Schattenplätze.

 

Air Architekten AG Kreuzlingen, Foto Günter Laznia, Bregenz

Auch von außen dominiert die Naturstein Fassade den Eindruck. Air Architekten AG Kreuzlingen, Foto Günter Laznia, Bregenz

 

Das Baufenster definierte gleichzeitig die Lage des Gebäudes auf dem steilen Gelände. Es erstreckt sich 30 Meter auf dem Grundstück und liegt teilweise elf Meter unter dem gewachsenen Terrain. Die Abfolge der Räume und Geschosse folgt der Topographie, mit Garage, Weinkeller und Degustationsraum im Eingangsgeschoss als ebenso spektakulärem wie logischem Auftakt.

 

Darüber befinden sich zwei Wohngeschosse, unten einzelne Zimmer, Terrasse und Pool, oben die zentrale Familienetage mit Küche, Ess- und Wohnbereich, Bibliothek und Fernsehzimmer. Von diesen nach Süden ausgerichteten Geschossbereichen befindet sich als Sonnenschutz eine Loggia. Zur Hangseite hat die Küche einen privaten Freibereich; ein separates Gartenzimmer auf der Westseite bildet eine weitere Terrasse aus, beschattet von einem dekorativ geschnittenen Baum. Das Attikageschoss bleibt den Eltern vorbehalten.

 

Air Architekten AG Kreuzlingen, Foto Günter Laznia, Bregenz

Die Naturstein Fassade umschließt den Außenbereich. Air Architekten AG Kreuzlingen, Foto Günter Laznia, Bregenz

 

Die Natursteinbekleidung der Fassade in zurückhaltender Färbung und die Hartholzbeläge verbinden optisch die vielfältigen Außenbereiche. In den Innenräumen kontrastieren weiße Decken und Wände mit dunkler Eiche auf dem Boden, in Möbeln und Türen, während helle Solnhofener Platten die Nassräume und den Eingangsbereich dominieren. Dieser wurde von einem Lichtplaner als Abfolge von Raumsequenzen inszeniert und hell gestaltet. Damit greifen die Innenräume die schon an der Naturstein-Fassade angelegte zurückhaltende Farbphilosophie auf und sorgen so für einen nahtlose Verbindung von Außen- und Innenbereich.

 

 

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3 Kommentare

  1. 6. Mrz 2016, 12:10 pm erstellt von Aellig

    Ist wirklich ein gelungenes Referenzobjekt, alles in Stein gemeisselt! Ich hätte da noch einige tolle Referenzobjekte für die Sto-CH zum Aufzeigen.
    Freundliche Grüsse
    Bruno, ein ex Stoler

    • 7. Mrz 2016, 4:10 pm erstellt von Susanne Schafroth

      Lieber Bruno
      Schön, wenn dir das Objekt gefällt.
      Wir freuen uns immer, von dir zu hören! Melde dich doch einfach bei unserer Kommunikations-Abteilung, dann können wir die Objekte gerne gemeinsam anschauen.
      Liebe Grüsse
      Susanne Schafroth

  2. 21. Nov 2017, 5:01 pm erstellt von Mina Dell

    Wow, das sieht echt toll aus.Ich liebe Naturstein und habe vor einem Jahr mein Bad bei Zellmer Natursteine (http://www.zellmer-natursteine.de) auch mit Marmor ausstatten lassen und bin nach wie vor total begeistert davon. Naturstein sieht einfach immer klasse aus und dazu auch noch so edel. Aber so eine ganze Fassade wäre natürlich auch toll!